OLIVER MARIA SCHMITT ließ sich nach einer ausgedehnten Tournee
mit Sedlmeir und nach dem Hören von "Import Export" zu
folgenden Worten hinreißen:
"Nach dieser Tour, die mir schließlich doch noch
den ersehnten Durchbruch verschaffte und Seldmeir Alimenteklagen in
Millionenhöhe, zog er sich nach Berlin zurück, in sein düsteres
Kellerstudio, um dort an einer neuen Platte zu feilen. Und das, obwohl
er Arbeit strikt ablehnte, schon aus ethischen Gründen. Wie alle
in Berlin. Doch er konnte nicht anders, er schuf ein Meisterwerk, denn
Sedlmeir ist nicht nur ein Getriebener, er ist eine Lichtgestalt, er
ist zugleich und in nur einer Person Opfer und Erlöser des Rock'n'Roll.
Nun liegt es vor uns: Nach langem Anlauf über zwei ohnehin
schon formidable Alben und einem Vinyl-Sammlerstück begrüßen
wir nun Sedlmeirs stärkstes, konsequentestes, ja bei weitem bestes
Album. Es heißt "Import Export" und verweist damit augenzwinkernd
auf den ihn tagtäglich aufs Neue herausfordernden Migrationshintergrund
im Berliner Folklorebezirk Kreuzberg.
Dieses Album enthält insgesamt fünfzehn Killerhits,
und das auch noch hintereinander.”
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